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Conversion-Rate-Optimierung durch eine schnellere Webseite: So geht’s!

In kürzester Zeit konnte ein Online-Händler seine Conversion-Rate um 12% steigern: Durch eine schnellere Webseite! Wir zeigen Ihnen, wie auch Sie durch gezielte Maßnahmen zu einer pfeilschnellen Webseite und damit kauffreudigen Kunden gelangen.

Die Herausforderung für Online-Shops

Kleine und mittelständische Online-Shops stehen in ständiger Konkurrenz zu anderen Händlern und Marktplätzen, sowie dem Branchenriesen Amazon.

Im Kampf um Kunden müssen sie daher immer wieder neue Mittel und Wege finden, Nutzer für ihre Produkte zu begeistern.

Einer der wichtigsten Key Performance Indicator (KPI), um den Erfolg eines Shops zu ermitteln, ist dabei die Conversion-Rate.

Sie zeigt an, wie viele der Besucher zu tatsächlichen Käufern werden.

Viele Mittel zur Verbesserung der Conversion-Rate sind E-Commerce-Experten bekannt. So lassen sich zum Beispiel durch hochauflösende Produktbilder, komfortable Funktionalitäten und schnelle Kaufabwicklungen mehr Kunden gewinnen.

Lese-Tipp: 3 Tipps, um die Konversionsrate zu steigern

Teil einer guten Customer-Journey ist jedoch auch der Page Speed, also die Ladegeschwindigkeit de Shops.

Gerade die vorhin genannten Maßnahmen zur Conversion-Rate-Optimierung sorgen jedoch dabei oft für einen Umkehreffekt:

Wenn die Webseite durch Bilder und Funktions-Bibliotheken an Größe zunimmt, erhöht sich auch ihre Ladezeit. Das sorgt für eine negative Nutzererfahrung und hemmt im Gegenzug die Conversion.

Um Nutzer vollends zufrieden zu stellen und damit die Conversion-Rate für den eigenen Online-Shop zu erhöhen, ist eine schnelle Webseite mit hohem Page Speed daher unerlässlich.

Am Beispiel des mittelständischen Onlinehändlers DELIFE GmbH zeigt sich, dass durch gezielte Maßnahmen zur Beschleunigung des Page Speeds schnelle Ergebnisse erzielt werden können: Eine Erhöhung der Conversion-Rate um 12%!

Schnelle Shops sind besonders für mobile Kunden wichtig

Die DELIFE GmbH ist ein mittelständischer Möbelhersteller und -händler aus Coburg, der seine Produkte exklusiv über das Internet vertreibt.

In der Omnichannel-Strategie des Unternehmens können die hochwertigen Möbel über Preissuchmaschinen wie Idealo und Online-Marktplätze wie Amazon oder Otto gefunden werden. Der größte Umsatz erfolgt aber über den hauseigenen Online-Shop unter DELIFE.eu.

Zur Präsentation seiner Möbel setzt DELIFE auf Produktfotos in hoher Auflösung mit einer Zoom-Funktion.

Durch die Anzeige mehrerer Produkte auf der Startseite des Shops stieg die Größe der Webseite auf über 4 Megabyte an. Auf den ersten Blick erscheint dies für heutige Übertragungsraten nicht besonders groß.

(Wie schnell und groß Ihr Online-Shop ist, können Sie hier testen.)

Doch mit der Steigerung der Bandbreite sinkt auch die Geduld der Nutzer. Außerdem steht diesen nicht immer die bestmögliche Bandbreite zur Verfügung.

Gerade der mobile Markt rückt für DELIFE und fast jeden Online-Shop immer mehr in den Fokus.

Während vor wenigen Jahren noch über zwei Drittel der Online-Shopper von Desktop-Rechnern kamen, hat sich die Zahl aktuell fast umgekehrt: Über 60% der Nutzer von DELIFE.eu besuchen den Online-Shop von ihrem Smartphone oder Tablet aus.

Martin Sailer-Arnold, Head of E-Commerce bei der DELIFE GmbH, testet die Webseite aus diesem Grund regelmäßig auf verschiedenen mobilen Endgeräten mit einer 3G-Verbindung.

So fand er heraus, dass die Ladezeiten der Startseite und verschiedener anderer Seiten mit vielen Produktfotos mehrere Sekunden betrugen. Um die Conversion-Rate anzukurbeln und Nutzer nicht länger wegen des langsamen Page Speed zu verlieren, beschloss er daher, Maßnahmen zu ergreifen.

Die wichtigsten Maßnahmen für einen schnellen Page Speed

Bilder komprimieren und optimieren

Rund 80% des Download-Volumens der Startseite des Shops entfielen allein auf Produktfotos. Das ist für einen Online-Shop nicht ungewöhnlich – schließlich ist die Startseite das Schaufenster, in dem sich Besucher einen Überblick über die Produktvielfalt verschaffen können.

Für Sailer-Arnold war jedoch klar, dass hier der größte Optimierungsbedarf bestand.

Es gibt verschiedene Methoden und Herangehensweisen, um Bilder zu komprimieren.

Produktfotos sollten in der Regel als JPEG-Datei vorliegen. Kommen die Bilder direkt aus der Digitalkamera, liegen sie häufig in sehr großen Auflösungen vor, die sich durch Bildprogramme verringern lassen.

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Daneben verfügen JPEG-Bilder über eine sogenannte Qualitätsstufe mit dem Ausgangswert 100. Diese gibt den Grad der Kompression an: Je niedriger die Qualitätsstufe desto kleiner die Bilddatei. Dabei ist zu beachten, dass Bilder mit zunehmendem Qualitätsverlust unschön für den Betrachter erscheinen – ein Effekt, den jeder Shopbetreiber unbedingt vermeiden sollte, da die Produkte sonst als minderwertig wahrgenommen werden könnten.

Für die bestmögliche Bild-Optimierung muss daher eine Balance zwischen der Bildgröße und der Bildqualität gefunden werden. Im Folgenden listen wir einige Programme und Services, mit denen Bilder komprimiert werden können. Eine umfangreichere Liste mit Erklärungen finden Sie in meinem Artikel im Ryte-Magazine:

  • Auf der Kommandozeile in Scripts: ImageMagick, jpegoptim
  • Auf dem Mac oder PC manuell über Bildbearbeitung: Adobe Photoshop, IrfanView und weitere
  • Online manuell: TinyPNG
  • Automatisiert die gesamte Webseite: wao.io

Da auf DELIFE.eu regelmäßig neue Produkte in verschiedenen Farbmustern und Designs angeboten werden, ist Bilder zu komprimieren jedoch mit einem sehr hohen Aufwand verbunden.

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Der Online-Shop entschied sich daher für eine automatisierte Bild-Optimierung, bei der die Produktfotos durch Algorithmen in bestmöglicher Balance zwischen Bildgröße und -qualität an den Betrachter ausgegeben werden.

Webserver für Page Speed optimieren

Nun liegen die Produktfotos komprimiert und viel kleiner vor. Um sie im Browser anzuzeigen, müssen sie und andere Dateien jedoch erst vom Webserver, auf dem sich der Online-Shop befindet, angefordert werden. Auch hier gibt es Möglichkeiten zur Optimierung:

Umstellung auf HTTP/2: Bei einer klassischen Verbindung über HTTP wird für die Anforderung jeder Datei eine neue Verbindung zum Webserver aufgebaut, was Zeit kostet. Wenn Sie über ein SSL-Zertifikat verfügen – und das sollten Sie! – dann können Sie den Webserver auf HTTP/2 umstellen.

Dann werden alle Dateien über eine einzige Verbindung und somit viel schneller geladen.

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Code komprimieren: Ähnlich wie Bilder können auch Code-Dateien, z.B. Funktions-Bibliotheken, komprimiert werden. Mit den Kompressionsalgorithmen Brotli und Zopfli hat sich Google hier hervorgetan.

Nach der Aktivierung im Webserver werden die Code-Dateien komprimiert versendet und durch den Browser des Nutzers entpackt. Dadurch lässt sich einiges an Download-Zeit sparen.

Cache aktivieren: Page Speed ist nicht nur beim ersten Laden der Webseite wichtig. Gerade für Nutzer, die längere Zeit im Online-Shop verbringen und sich dabei mehrere Produkte ansehen möchten, ist die Ladezeit ausschlaggebend für die Conversion-Rate.

Mit intelligentem Caching im Webserver kann festgelegt werden, welche Inhalte beim erneuten Aufruf einer Webseite nicht extra neu geladen werden müssen.

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Durch Lazy Loading Bilder gezielt laden: Trotz ihrer Komprimierung wurden auf der Startseite von DELIFE.eu immer noch sehr viele Bilder angezeigt, was die Ladezeit beeinträchtigte.

Durch sogenanntes Lazy Loading kann dem Abhilfe geschaffen werden. Durch die Technik, die im Code der Webseite hinterlegt wird, werden Bilder erst dann geladen, sobald sie in Sichtbereich des Nutzers geraten.

Beim erstmaligen Laden der Startseite werden durch Lazy Loading also nur die Bilder geladen, die „Above the fold“ angezeigt werden. Sobald der Nutzer scrollt, werden die übrigen Bilder nacheinander geladen.

In der Zwischenzeit werden an Stelle der Bilder Platzhalter dargestellt, um den Übergang reibungsloser erscheinen zu lassen.

Sprechen Sie mit Ihrem Hoster oder Ihren Web-Entwicklern ab, ob Sie diese Maßnahmen für Ihren Shop realisieren können. Wie vielen mittelständischen Unternehmen aus dem ländlichen Raum fehlten der DELIFE GmbH jedoch die Web-Entwickler zur Umsetzung.

Da sich die genannten Maßnahmen auch im Leistungsumfang des Anbieters zur automatisierten Bild-Optimierung befanden, war aber keine weitere Eigenleistung notwendig.

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Conversion-Rate-Optimierung um satte 12%

Durch die Umsetzung der beschriebenen Maßnahmen konnte DELIFE.eu die Größe der Webseite um 55% von 4,2 auf 1,9 Megabyte auf der Startseite verringern. Die Übersichtsseiten für Produkte konnten sogar unter 1 Megabyte reduziert werden. Die Reduzierung der Webseite-Größe ging mit einem pfeilschnellen Page Speed einher.

Schon nach 3 Monaten konnte der Online-Shop die ersten Erfolge messen:

Die Conversion-Rate im Shop konnte um 12% gesteigert werden. Gleichzeitig sank die Bounce-Rate um 18%. Durch die schnelle Webseite kamen also mehr Besucher auf den Online-Shop und mehr von ihnen wurden zu Kunden.

optimierungEgal ob Sie die vorgestellten Maßnahmen in Eigenleistung oder durch einen automatisierten Anbieter wie wao.io vornehmen: Auch Ihr Online-Shop kann durch gezielte Optimierung zu einem schnelleren Page Speed gelangen. Und damit direkt die Conversion-Rate in Ihrem Shop verbessern.

 
Quelle: Trusted Shops

Die 5 wichtigsten SEO‑Faktoren in 2019

Neues Jahr, neue Herausforderungen. Wenn Sie auch dieses Jahr neue Kunden über Google gewinnen wollen, sollte Ihr Online-Shop die 5 wichtigsten Ranking-Faktoren erfüllen. Finden Sie heraus, worauf es wirklich ankommt!

RankBrain & UX – Wie gut Ihr Online-Shop?

Damit die Suchergebnisse immer besser werden, wird der Google Suchalgorithmus stets aktualisiert. Wer sich mit dem Thema SEO beschäftigt, stößt irgendwann auch auf das Thema Google Updates.

Panda, Pinguin, Freshness und viele weitere Updates werden regelmäßig in den Algorithmus integriert oder sind bereits fester Bestandteil. Doch schon seit Jahren arbeitet Google mit Künstlicher Intelligenz. Das Projekt RankBrain ist ein Teil dieser stetigen Verbesserung.

Noch werden Ergebnisse der künstliche Intelligenz manuell kontrolliert, bevor sie Teil der Optimierung werden. Doch viele Aufgaben werden bereits von der K.I. übernommen.

Denn bei Google täglich mehr als 3 Milliarden Suchanfragen ein, von denen 15% noch nie vorher eingetippt wurden.

Damit Google diese Suchanfragen korrekt beantworten kann, müssen diese Suchanfragen verstanden und in einen Kontext gesetzt werden. Dabei hilft der RankBrain Algorithmus.

Ebenso analysiert der RankBrain Algorithmus das Verhalten der Suchenden.

  • Springt der Nutzer sofort zurück zu den Suchergebnissen oder bleibt er lange auf einer Webseite?
  • Wie oft wird das Suchergebnis im Vergleich zu den Optionen angeklickt?

Mit Hilfe dieser Daten kann das Brain verstehen, ob eine Webseite interessant für den Suchenden ist.

An einem (vereinfachten) Beispiel:

Ein Nutzer googelt etwas und die Suchergebnisse erscheinen. Er entscheidet sich für eins der Ergebnisse und klickt es an.

Klickt der Nutzer nun fast sofort zurück zu den Suchergebnissen, wird dieses Verhalten von Google so gewertet, dass die Webseite nicht das richtige Ergebnis geliefert hat.

Passiert das oft genug, wird die Webseite abgewertet und verliert ihr gutes Ranking.

Verweilt ein Nutzer jedoch auf der Webseite, liest sich den Text komplett durch und klickt dann auch noch auf den nächsten Blogpost oder das nächste Produkt, interpretiert das Brain dieses Verhalten positiv.

Das Ranking verbessert sich.

Es ist zu erwarten, dass die RankBrain-Faktoren im Jahr 2019 immer wichtiger werden und über das Ranking entscheiden.

Deswegen wird die User Experience darüber entscheiden, ob sich das Ranking Ihres Online-Shops in diesem Jahr verbessert oder in die Unauffindbarkeit abrutscht.

Achten Sie deswegen darauf, dass Ihr Online-Shop…

  • … sinnvoll strukturiert ist
  • … Mehrwert bietet
  • … vertrauensvoll aussieht
  • … dem Kunden die Ergebnisse liefert, nach denen er sucht

2019 könnte das Jahr sein, wo Online-Shops, die nicht mit der Zeit gehen, deutlich weniger Umsatz einfahren, weil Kunden sich an einen höheren Standard gewöhnt haben.

Content bleibt König

Auch wenn nur über bezahlte Werbeanzeigen ein profitabler Umsatz erwirtschaftet werden kann, sollte das Thema Content auf keinen Fall unterschätzt werden.

Durch Content Marketing können Sie eine Verbindung zu Ihren Kunden herstellen, die über Käufer/Verkäufer hinausgeht.

Wenn Sie tollen Content liefern, werden Sie in den Augen der Kunden zu mehr als nur zu einem Shop. Sie werden zum Branchen-Experten, eine Unterhaltungsquelle und schaffen Vertrauen.fazit-blogpost.png

Sobald Sie diese Verbindung zu Ihren Kunden hergestellt haben, können Sie darauf setzen, dass sie immer wieder bei Ihnen eingekauft werden.

Ihre Kunden werden zu Ihren Fans. Kaufen nur bei Ihnen, vertrauen Ihnen und verteidigen Sie gegen etwaige diffamierende Äußerungen.

fazit-blogpost.pngOb Sie nun Tutorials zu Ihren Produkten schreiben, über wichtige Themen bloggen, spaßige und relevante Bilder auf Facebook posten oder auf den Sozialen Plattformen einen Dialog mit Ihren Kunden führen, Ihre Kunden werden es Ihnen mit Loyalität danken.

Wenn Sie noch nicht überzeugt sind, stellen Sie sich mal selber diese Frage:

Würden Sie ein Produkt eher bei einem Verkäufer kaufen, der Sie ausführlich, freundlich und kompetent berät, oder einem Verkäufer, der Ihnen das Produkt vor die Füße wirft und Sie dann alleine lässt?fazit-blogpost.png

  Empfehlung der Redaktion:
  Backlink-Aufbau im E‑Commerce? So geht’s!  

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Ein blitzschneller Shop

Auch die Geschwindigkeit mit der Ihr Online-Shop lädt, Produkte darstellt und auf das Nutzerverhalten reagiert, sollte dieses Jahr verstärkt in den Fokus gestellt werden.

Das Google großen Wert auf eine schnelle Webseite legt, wird von dem häufigen Erscheinen von AMP-Suchergebnissen nochmal unterstrichen.

Die Aufmerksamskeitsspanne sinkt, genauso wie die Geduld:

Im Durchschnitt warten Online-Shopper nur ca. 3 Sekunden darauf, dass ein Online-Shop lädt, beziehungsweise 5 Sekunden, wenn via Smartphone im Internet geshoppt wird.

Sobald diese Ladezeit überstrichen wird, klickt oder swiped der Nutzer zurück zu den Suchergebnissen und sucht den Shop Ihrer Konkurrenz auf.

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So schnell kann eine Webseite laden, Online-Shops brauchen oft länger. (via Pingdom)

Ihnen gehen also buchstäblich Kunden verloren, wenn Ihr Online-Shop zu langsam ist.

Amazon fand bereits vor ein paar Jahren heraus, dass rund 1.6 Milliarden Dollar Umsatz verloren gehen würde, wenn die Webseite auch nur 1 Sekunde länger brauchen würde, um zu laden.

In den meisten Fällen tragen die Produktbilder Schuld an der langsamen Ladezeit. Vielen Shopbetreibern ist unbekannt, dass Sie die Dateigröße eines Bildes deutlich verringern können ohne die hohe Qualität einzubüßen.

Die meisten Shop-Plattformen, beziehungsweise externe Entwickler, bieten AddOns genau dafür an. Ebenso gibt es kostenlose Online-Angebote, wo einzelne Bilder verkleinert werden können.

Schlechtes Hosting ist ein weiterer Aspekt, der über die Geschwindigkeit Ihres Shops entscheidet. Wem der Erfolg seines Shops am Herzen liegt, sollte in gutes Hosting mit schnellen Servern investieren, korrekt cachen und den Code optimieren.fazit-blogpost.png

Strukturierte Daten

Strukturierte Daten helfen dabei wichtige Information für Suchmaschinen aufzubereiten, so dass der Inhalt der Webseite korrekt interpretiert werden kann.

Ein weiterer Vorteil: Die Chance in den Suchergebnissen aufzufallen steigt massiv. Denn mit Hilfe von korrekt implementierten Strukturierten Daten können…

  • Bewertungen (die begehrten Google Sterne)
  • Bilder
  • weitere Informationen

in den Suchergebnissen angezeigt werden.

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Durch die zusätzlich dargestellten Informationen wird das organische Suchergebnis optisch erweitert. Dadurch fällt dieses Ergebnis mehr ins Auge und wird mit einer größeren Wahrscheinlichkeit angeklickt.

Die bessere Klickrate zeigt Google, dass Ihr Suchergebnis relevant für den Suchenden ist und die RankBrain (s.o.) wertet dies als positives Signal.fazit-blogpost.png

Mobile First – Wie sieht ihr Shop auf dem Smartphone aus?

Der letzte Punkt geht Hand in Hand mit den vorher genannten Punkten und dann noch einen Schritt weiter.

Jeder hat es in der Tasche, es nimmt einen großen Teil des Tages ein – kurzgesagt: das Smartphone ist überall.

Es wird zur Kommunikation genutzt, zur Unterhaltung und immer häufiger auch zum Shoppen.

Eine Studie von adyen zeigt, dass mehr als 50% der Online-Käufe im globalen Durchschnitt mit einem mobilen Gerät getätigt werden, in Deutschland sind es aktuell nur 42%. Die Tendenz ist jedoch stark steigend.

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Es ist zu erwarten, dass der Anteil der Mobile-Shopper im Jahr 2019 weiter ansteigen wird. Daher ist es unverzichtbar den eigenen Shop für Smartphones und Tablets zu optimieren.

Empfehlung der Redaktion: Die ultimative Ranking-Anleitung

Stellen Sie also sicher, dass…

  • der Shop blitzschnell lädt
  • die Bilder komprimiert sind
  • das Shop-Design Mobile-freundlich ist
  • der Check-Out einfach und schnell durchführbar ist

… um auch in den Suchergebnissen der Mobilgeräte angezeigt zu werden. fazit-blogpost.pngFazit – So werden Sie zum SEO-Sieger

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Ihre SEO-Bemühungen sollten sich in diesem Jahr auf diese 5 wichtigen Faktoren konzentrieren, wenn Sie neue Kunden über Google gewinnen wollen und sich eine bessere Positionierung in den Suchergebnissen wünschen.

Besonders lukrativ wird es, wenn Produktseiten direkt bei Google und Co. gefunden werden. Unseren kostenlose OnPage-Guide zu dem Thema kann Sie dabei untersützen. Jetzt herunterladen!

Quelle: Trusted Shops

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Google CSS: Warum Ihr Shop mitmachen muss, um wettbewerbsfähig zu bleiben

Was ist Google CSS und wie kam es dazu?

CSS steht für Googles “Comparing Shopping Service” Partner. Auslöser dafür, dass dieses von Google gestartet wurde, ist eine Geldbuße von 2,4 Mrd. €, die die EU über Google 2017 verhängt hat.

Das Urteil dazu hier.

Laut der EU hat Google seine Marktmacht ausgenutzt und den Wettbewerb dadurch massiv benachteiligt.

Die Argumentation der EU geht dahin, dass Nutzer eher auf die optischen präsenten Bilder klicken und die Preisvergleiche durch die große Prominenz dieser auf der ersten Seite erst auf den Seiten 2 und 3 gelistet werden und damit unter 1% der Klicks bekommen.

Google hat im Zuge dessen eine virtuelle Firma innerhalb von Google gegründet: Die Google Shopping Europe (GSE).

Ziel der GSE ist es, konkurrierende Preisvergleiche und Produktsuchmaschinen gleiche Bedingungen wie der eigenen Shopping-Integration auf der Suchergebnisseite zu geben und externe Preisvergleiche zu stärken.

Ende September 2017 kündigte Google kurz vor Ablauf der 90-tägigen Frist der EU-Kommission an, seinen bislang in die Websuche integrierten Dienst “Google Shopping” (google.com/shopping) wirtschaftlich abzukoppeln.

Der Google-Preisvergleich arbeitet seitdem als eigenständiges Unternehmen (GSE) und muss die Anzeigenplätze auf den Suchergebnisseiten beim Mutterkonzern einkaufen.

Dabei steht GSE in Konkurrenz mit anderen Unternehmen, den sogenannten „Comparison-Shopping-Services“ (CSS). Um einen Wettbewerb zu ermöglichen, räumte Google der Konkurrenz eine nicht unerhebliche Marge auf den Klickpreis auf Shopping-Anzeigen ein.

Auf der Suchergebnisseite tauchen jetzt in den Shopping-Ergebnissen neben Google auch weitere Anbieter auf:

Welchen Vorteil bietet CSS Ihnen als Werbender bei Google Shopping?

Nicht nur die rechtliche Situation, auch das Verfahren, wie CSS praktisch funktioniert, ist sehr komplex. Vereinfacht dargestellt geht es darum, dass CSS-Anbieter – also Preisvergleiche – mit höheren virtuellen Geboten an der Auktion um die besten Plätze auf der Suchergebnisse teilnehmen, als Shops, die weiterhin über Google Shopping einbuchen. Die Differenz liegt dem Vernehmen nach bei bis zu 20%.

Diese ≈20% sind damit im Prinzip die Marge, die Sie als Shopbetreiber sparen, bei gleichem Anzeigenrang wie über Google Shopping.

Wenn ein Shop ein Gebot von 1,00 € pro Klick angibt, geht er virtuell mit 1,20 € in die Auktion (bzw. der 1,00 € CPC wird auf entsprechend diskontiert). Oder anders gesagt, der Shop zahlt 20% weniger als Wettbewerber, die über das normale Google Shopping gehen.

Was wird passieren, wenn alle Merchants eine externe CSS nutzen?

Dann wird dieses Prinzip ausgehebelt, da alle Shopbetreiber wieder das Maximum ausreizen werden, um möglichst viel profitablen Traffic zu bekommen. Die CPCs werden im Endeffekt wieder auf dem gleichen Level sein, nur eben nicht über Google Shopping, sondern breiter gestreut.

Googles Aktionäre dürfen also aufatmen, der Umsatz des gesamten Konzerns würde darunter nicht dauerhaft leiden.

Nette Idee von der EU, allerdings die Mechanismen eines Monopols nicht bis zum Ende gedacht.

Je höher also die Durchdringung von CSS ist, desto schwieriger wird es für Shops, über das klassische Shopping profitabel neue Kunden zu gewinnen. Da in den meisten Felder des E-Commerce die Margen bereits extrem stark unter Druck stehen, wird es voraussichtlich nicht lange dauern, bis der Anteil an CSS Nutzern dramatisch steigt.

Wer als Online-Shop wettbewerbsfähig bleiben möchte, kommt um CSS nicht herum.

Wichtig bei der Nutzung eines CSS ist allerdings auch, dass aus vorher 1.000 € Adspend nicht automatisch 800 € werden, bei gleichem Effekt.

Das Gebot über einen CSS Anbieter hat in der Auktion eine andere Wertigkeit. Durch das virtuell höhere Gebot wird aber gleichzeitig dafür gesorgt, dass der Shop an mehr und an teureren (=voraussichtlich viel versprechenden) Auktionen teilnimmt. Das Ergebnis sind in der Regel mehr Impressionen.

Der Einsatz eines CSS hat auch zur Folge, dass das Bid-Management komplexer wird. Hier kommt man als Shopbetreiber nicht mehr an einer technischen Lösung vorbei und muss viel Energie in einen optimalen Shopping-Feed stecken.

Noch keine CSS Lösung? So sind die nächsten Schritte

Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, sich an beliebig viele CSS Partner zu hängen und über alle die Anzeigen auszuspielen. Da diese aber alle technisch identisch sind und mit gleichen Voraussetzungen in die Auktion gehen, ist dies nicht zielführend und erhöht nur den administrativen Aufwand.

Auch eine “2-Account-Strategie”, bei der CSS und Shopping parallel genutzt wurde, damit Retargeting weiter auch funktioniert, ist inzwischen obsolet. Hier gibt es keine Einschränkungen mehr.

In der Zusammenarbeit mit Google ist zu beachten, dass nach einer Umstellung auf CSS Ihr Ansprechpartner bei Google nicht mehr direkten Zugriff auf euer Konto hat. Hier gibt es inzwischen aber auch eine technische Lösung: Mit einem sogenannten “waiver” wird dieser Zugriff wieder freigeschaltet.

Wie findet man die richtige CSS?

Eine Übersicht über alle bei Google gelisteten Premium CSS finden Sie hier. Voraussetzung für eine Listung ist neben der technischen Basis die Anzahl an Shops, die über die Lösung CSS nutzen. Sie brauchen Unterstützung bei der Auswahl? Dann beraten wir als Agentur Sie natürlich auch gerne.

Fazit

CSS ist eine nette Idee der EU gewesen, die Marktmacht von Google einzuschränken.

An den tatsächlichen Klickpreisen wird es langfristig voraussichtlich nichts ändern. Die Änderung führt aber dazu, dass Sie als Shopbetreiber nur konkurrenzfähig an Auktionen teilnehmen können, wenn Sie eine CSS Lösung im Einsatz haben.

Quelle: Trusted Shops

myMediaworkXX - Datenschutz

Die 5 häufigsten Datenschutz-Irrtümer im Online-Handel

Datenschutz ist im Online-Handel ein entscheidendes Thema, und das nicht erst seit Inkrafttreten der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Verbraucher sind für das Thema sensibilisiert und Abmahnanwälte reiben sich die Hände, wenn sie Fehler in Online-Shops entdecken. Wir stellen die fünf häufigsten Datenschutz-Irrtümer im Online-Handel vor.

1. Eine Datenschutzerklärung für den Webshop reicht – Falsch!

Eine Datenschutzerklärung nur für den Webshop reicht nicht aus. Online-Händler benötigen eine für jeden Verkaufskanal ihres Unternehmens, also auch für eBay, Amazon Marketplace, etc.

2. Es genügt, wenn der Datenschutzbeauftragte sich auskennt Falsch!

Alle Mitarbeiter, die Zugang zu personenbezogenen Daten haben, benötigen eine Datenschutz-Unterweisung. Laut einer weltweiten Studie im Auftrag von IBM werden 52 Prozent aller datenschutzrechtlichen Vorfälle durch Mitarbeiter verursacht.

Diese Vorfälle können sehr teuer werden, denn im Schnitt kostet jeder entwendete Datensatz ein Unternehmen 130 Euro. Die Teilnahme an der Unterweisung sollten Online-Händler zudem protokollieren, um gegenüber den Aufsichtsbehörden jederzeit nachweisen zu können, dass sie ihrer Pflicht nachgekommen sind.

3. Das Thema DSGVO ist doch jetzt abgehakt Falsch!

Leider nicht.

Google musste in Frankreich wegen eines DSGVO-Verstoßes 50 Millionen hinblättern und ein kleines Versandunternehmenaus Deutschland bekam 5.000 Euro Bußgeld aufgrund eines fehlenden Auftragsverarbeitungsvertrags aufgebrummt.

4. Kleinere Datenpannen brauche ich niemandem zu melden Falsch!

Gemäß DSGVO müssen Shopbetreiber ihre zuständige Aufsichtsbehörde innerhalb von 72 Stunden über Datenpannen informieren, ganz gleich ob kleine oder große.

Erstellen die deshalb schon jetzt einen Reaktionsplan, welche Prozesse im Ernstfall im Unternehmen greifen.

5. Es reicht, Datenschutz-Maßnahmen erst auf Anfrage zu belegen Falsch!

Es reicht nicht aus, Datenschutz lediglich korrekt zu praktizieren, sondern überdies müssen laut DSGVO alle Prozesse, bei denen personenbezogene Daten gespeichert und verarbeitet werden, genauestens dokumentiert werden.

Dies geschieht am besten in einem Verarbeitungsverzeichnis.

Es genügt nicht, das Verzeichnis erst dann zu erstellen, wenn die Aufsichtsbehörden danach fragen. Händler benötigen grundsätzlich eine lückenlose Dokumentation über ihre Prozesse mit persönlichen Daten.

Quelle: Trusted Shops

myMediaworkXX - Referenz GYMARE

Die neue Internetseite von René Zierl – gymare.vip geht online

Heute wurde die Internetseite von unserem lieben René Zierl, bekannt aus Goodbye Deutschland, gelauncht. Wir von #mymediaworkxx sind stolz darauf das wir dieses Projekt umsetzen durften. Wir wünschen René viel Erfolg mit der neuen Internetseite.

www.gymare.vip

myMediaworkXX launcht NUOsports

Der neue Onlineshop von NUOsports wurde soeben gelauncht

Heute wurde durch #mymediaworkxx wieder ein neuer Onlineshop auf Basis von WordPress mit Woocommerce gelauncht. Es ist ein Onlineshop für hochwertige Trainingsgeräte und Shakemaschinen. Wir wünschen viel Erfolg und gute Geschäfte mit dem neuen Onlineshop.

www.nuosports.de

Der neue Onlineshop von FERDINAND SABAC hamburg wurde soeben gelauncht

Heute wurde durch #mymediaworkxx wieder ein neuer Onlineshop auf Basis von WordPress mit Woocommerce gelauncht. Es ist ein Onlineshop für hochwertige italienische Ledertaschen, Geldbörsen und Rucksäcke. Wir wünschen viel Erfolg und gute Geschäfte mit dem neuen Onlineshop.

www.ferdinand-sabac.com

Der neue Onlineshop von id-acc.com wurde gelauncht

Heute wurde durch #mymediaworkxx ein neuer Onlineshop auf Basis von Gambio gelauncht. Es ist ein Onlineshop für Lanyards, Ausweiszubehör (zb Hüllen) und Eintrittsbänder (für zb. Events). Wir wünschen viel Erfolg und gute Geschäfte mit dem neuen Onlineshop.

www.id-acc.com

Der letzte Tag bis zur DSGVO

Morgen ist es soweit: Ab diesem Tag gilt die DSGVO in ganz Europa. Am Stichtag, dem 25. Mai 2018, ist das Thema Datenschutz und Datenschutzgrundverordnung sicherlich noch nicht vorbei. Es gibt noch viele offene Rechtsfragen, die sich erst im Laufe der Zeit klären werden. Dazu werden leider auch Gerichtsverfahren notwendig werden. Damit Sie sicherstellen können, ob Sie alles erledigt haben, haben wir von #mymediaworkxx ein DSGVO Paket für 149€ netto zusammengestellt um auch Ihre Webseite oder Onlineshop DSGVO konform zu machen. Dies beinhaltet eine Analyse und einen umfassenden Report was geändert werden muss. Sie erhalten von uns rechtssichere Texte für Impressum, AGBs und Datenschutzerklärungen und bei den meisten CMS Systemen ist die Einrichtung ebenfalls enthalten. Hoffentlich können Sie dann hinter alle Punkte einen großen Haken setzen ✔

Die Internetseite von justdriveit.de wurde erfolgreich gelauncht

Heute wurde durch #mymediaworkxx die Internetseite der Firma in Motion GbR fertiggestellt. Justdriveit.de bietet ein neuartiges Mobilitätskonzept, welches so noch nicht auf dem Markt ist. Wir wünschen viel Erfolg und gute Geschäfte mit der neuen Internetseite.

justdriveit.de